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Jenseitskontakt - Kontakt zu Verstorbenen

 Praxis Seelenblick                                                    

Jenseitskontakt - Kontakt zu Verstorbenen -
(dieser Text ist mPetra König Jenseitsmediumeinem eigenen Gedankengut entstanden und ist nicht kopiert von irgendwelchen anderen Internetseiten, etwaige Ähnlichkeiten oder zufällige Wortwahlen sind nicht beabsichtigt oder gewollt)

Als Medium stelle ich mich ihnen zur Verfügung um einen Kontakt zu ihren lieben Verstorbenen herzustellen.
Jede Sitzung ist individuell und auf ihre Bedürfnisse abgestimmt. Ich nehme mir für jeden Menschen, der zu mir kommt, ausreichend Zeit, damit alle Fragen geklärt werden können. Für mich persönlich ist jede Jenseitssitzung etwas sehr privates und intimes und deshalb bitte ich sie alleine zu einem Sitting zu kommen. Viele Fragen können beantwortet werden und bei vielen Fällen werden auch von den Verstorbenen Botschaften, Hinweise und Ratschläge für den Hinterbliebenen übermittelt.

Die Sitzung

Viele Hinterbliebene scheuen sich davor, zu einem Medium zu gehen. Eine Sitzung bei einem Medium ist auch immer eine sehr persönliche Situation/Sache und vielen Menschen fällt es einfach schwer, sich einen fremden Menschen, gerade in einer Trauersituation, anzuvertrauen. In der Regel dauert eine Sitzung ca. 1 – 11/2 Stunden je nachdem was alles besprochen werden möchte. Nachdem ich Kontakt zur geistigen Welt hergestellt habe, übermittle ich ihnen was ich empfange. Die geistige Welt übermittelt mir Bilder oder Erlebnisse.
Es kann aber immer einmal vorkommen, dass bei einer Sitzung kein oder ein nicht ausreichender Kontakt zustande kommt. Dann können wir den Kontakt zu einem anderen Termin wiederholen. Ein seriöses Medium wird ihnen nie eine Garantie für einen Jenseitskontakt geben.
Die geistige Welt ist immer bemüht, den Hinterbliebenen einen Beweis zu liefern, aber letztendlich kann ich ihnen als Medium nur das weitergeben, was mir von der geistigen Welt übermittelt wird und einige Durchgaben erklären sich oft erst Wochen oder Monate später.

Zu mir persönlich:

Meine Gabe, Kontakt zu den Verstorbenen aufzunehmen, habe ich eigentlich schon seitdem ich denken kann. Als Kind war das für mich ganz normal und konnte deshalb auch nicht verstehen das andere diese Wahrnehmungen nicht hatten. Meine Fähigkeit wurde mit den Jahren immer intensiver entwickelt und meine geistigen Führer standen mir immer hilfreich zur Seite, sodass ich behaupten möchte ausschließlich von der geistigen Welt gelehrt worden zu sein. Immer wurde ich in meinen Entwicklungsprozessen zu den richtigen Mitteln hingeführt um meine Gabe noch besser entwickeln zu können. So habe ich auch gelernt zu unterscheiden, ob eine Seele ins Licht gegangen ist oder nicht. Viele Medien erkennen leider nicht diesen Unterschied. Deshalb fühle ich mich dazu berufen, diese Seelen ins Licht zu führen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, sich auszuruhen und sich in der geistigen Welt weiterzuentwickeln und ihnen natürlich die Chance zur Widergeburt zu ermöglichen. Es ist immer ein wunderschönes Erlebnis, wenn solche Seelen befreit werden und sie endlich nach Hause gehen können.

Wie läuft ein Jenseitskontakt ab?

Ich sehe die Verstorbenen oder andere geistigen Wesen vor meinem geistigen Auge und höre im Gedanken ihre Botschaften. Wie in einen Film kann ich Bilder empfangen, die ich so gut wie möglich beschreibe. Zudem schicken sie mir ihre Gefühle, Wesensmerkmale, Charakterzüge, oft auch Gerüche und alteingesessene Gewohnheiten uvm. Wichtig sind für die Hinterbliebenen immer besondere Beweise, die die Identifikation der Seele erleichtern, die anwesend sind. Manchmal, je nach Schweregrad eines z.B. unnatürlichen Todes zeigt sich auch statt der Seele der jeweilige Geistführer und übermittelt mir die Bilder. Sinnvoll ist es, ca. 3 bis 6 Monate nach dem Übergang zu warten, bis eine Kontaktaufnahme über ein Medium erfolgt. Viele Seelen, die gewaltsam aus dem Leben gerissen wurden, wissen gar nicht dass sie gestorben sind. Und versuchen verzweifelt Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Das macht sich dann bemerkbar z.B. die Uhr bleibt immer stehen oder sie werden immer wieder krank, alles läuft auf einmal schief usw. Solchen Seelen muss geholfen werden, um den Gang ins Licht zu ermöglichen.

Warum gehen manche Seelen nicht ins Licht?

Viele Seelen erleben manchmal einen plötzlichen Tod, sei es ein plötzlicher Unfalltod, wobei die Seele des Menschen aus den Körper geschleudert wird und der Mensch bzw. die Seele nicht mitbekommt, dass sie gestorben ist. Oder ein Mensch nimmt sich das Leben, solche Seelen haben meist starke Schuld- und Schamgefühle das sie nicht ins Licht gehen und verweilen in ihrem Bewusstseinszustand den sie kurz vor ihrem Selbstmord hatten. Hier muss der Seele erst erklärt werden das sie sich nicht schuldig fühlen muss und das sie in der geistigen Welt herzlich willkommen ist. Solche Seelen kann nur mit sehr viel Mitgefühl und Liebe geholfen werden.
Ich erlebe solche Seelen meist sehr verwirrt, ängstlich, ärgerlich, manchmal auch sehr wütend und nur durch gutes Zureden werden sie dann offener für meine Worte und sind dann bereit mit mir zu kommunizieren. Oder ein Mensch wird ermordet, diese Seelen verweilen dann auch hier bei uns.
Wie auch immer diese Menschen gestorben sind, es muss ihnen vermittelt werden dass sie gestorben sind und das sie ins Licht gehen müssen um Frieden zu finden. Hier bei uns können sie nicht bleiben, da eine Seele den Hinterbliebenen zu viel Energie raubt und natürlich können diese Seelen in keinen anderen Bewusstseinszustand finden.
Falls dass bei einer Sitzung der Fall ist, muss hier unbedingt Heilung für den Verstorbenen stattfinden, d.h. der Verstorbene muss aufgeklärt werden damit er Klarheit erreichen kann und anschließend ins Licht geführt werden. Da kann er dann mit seinen geistigen Führern Rückblick halten, sich ausruhen und man kann dann nach ca. 3 Monaten nochmals Kontakt aufnehmen. Hier ist dann eine klare Kommunikation möglich. Die Botschaften sind dann meines Erachtens aus einen höheren Bewusstseinszustand heraus.

Mein persönliches Anliegen ist es, dass sie ihre Trauer verarbeiten können und das sie wissen, dass unsere Verstorbenen nicht weg sind, sondern sie kommen von Zeit zu Zeit und besuchen uns.

Wichtige Informationen (bitte ausführlich durchlesen)

Die nachfolgenden Informationen sind sehr wichtig für Menschen die zum ersten Mal zu einen Medium gehen.

1. Als Medium bin ich lediglich nur ein Werkzeug für die geistige Welt, ein Vermittler, wie eine Telefonleitung. Ich stelle einen Kontakt zur geistigen Welt für Sie her. Verstorbene Seelen können nicht herbeigerufen werden, denn ihr Erscheinen ist immer freiwillig. Meistens wissen die Verstorbenen aber bereits Tage vorher (durch unsere Gedanken), dass sie zu einer Kontaktaufnahme eingeladen werden. Häufig melden sich aber auch Verstorbene (andere Verwandte, Freunde etc.), die wir erst einmal gar nicht erwartet hätten.
2. Oft werde ich gefragt, ob ich irgendwelche Seminare besucht oder Zertifikate habe. Nein, habe ich nicht! Ich bin so geboren mit meiner Hellsichtigkeit und durch das Leben mit der geistigen Welt ausgebildet worden. Ich vertrete die Ansicht, dass jeder Mensch spirituelle Anlagen in sich trägt, aber nicht jeder Mensch durch diverse Seminare etc. letztendlich auch für die geistige Welt arbeiten soll.
3. Ich bin keine Wahrsagerin und kann ihnen nicht die Zukunft vorhersagen. Manchmal empfange ich von der geistigen Welt Informationen zu ihren jetzigen oder vergangenen Lebensumständen und wenn es aus geistiger Sicht sinnvoll ist, erhalte ich auch zukunftsgerichtete Auskünfte. Aber dies kann ich nicht beeinflussen.
4. Auch sind die jenseitigen nicht über alles informiert und können deshalb auch nicht über alles Informationen geben.
5. Bitte versuchen sie mit einer offenen, erwartungslosen und vorurteilsfreien Haltung zu kommen. Weder sie noch ich können von der geistigen Welt irgendwelche Auskünfte erzwingen. Niemand kann ihnen garantieren, dass der von ihnen erhoffte Kontakt zustande kommt. Im Vordergrund steht für die geistige Welt immer das Wohl meiner Klienten und mir werden nur die Informationen durchgegeben, die sie zu dem jeweiligen Zeitpunkt auch seelisch und mental verkraften können.
6. Zu extreme Verschlossenheit, enorme Skepsis und mangelnde Bereitschaft sind eine Mauer für mich und behindern meine mediale Arbeit. Dies erschwert ein gutes Sitzungsresultat, welches eben abhängig von einigen Faktoren ist, die im Einklang zueinanderstehen sollten. Die besten Ergebnisse erzielen wir gemeinsam mit einer offenen, vertrauens- und liebevollen Atmosphäre.
7. Bitte erzählen sie mir vor der Sitzung weder etwas von sich, noch von dem Verstorbenen. Dies macht es für sie leichter, die durchgegebenen Informationen auch als echt zu erkennen. Lassen sie mich ihnen erst mitteilen, was für Informationen ich bekomme. Selbstverständlich können sie mir während der Sitzung Fragen stellen. Aber es kann natürlich sein, dass nicht alle Fragen beantwortet werden können, weil dies zu dem Zeitpunkt der Sitzung für ihre Weiterentwicklung nicht förderlich wäre.
8. Einige Durchsagen ergeben immer sofort einen Sinn, einige erst Tage oder Wochen später. Auch dies geschieht nicht ohne Grund.
9. Bitte vergessen sie nicht dass ich nur ein Mensch bin und nicht jeden Tag gleich gut funktionieren kann. Einige Durchsagen und Bilder muss ich erst in unsere menschliche Sprache übersetzen. Somit sind Übersetzungsfehler oder Missverständnisse immer möglich, zumal Ich Durchgaben und Bilder erhalte, die für mich selber völlig sinnlos sind und mit denen ich nichts anfangen kann, die aber für sie in Bezug auf den Verstorbenen oder ihr Leben eine bestimmte Bedeutung haben.

Geistiges Übergewicht - Abnehmen durch Hypnose

Vor einiger Zeit erhielt ich einen Anruf von einer Frau, die mir am Telefon erzählte, dass sie unbedingt abnehmen müsste, weil es ihr Arzt dringend wegen ihrer körperllicher Gesundheit anriet.

Wir vereinbarten einen Termin und ich war schon sehr gespannt, welche Hintergründe ihr Übergewicht hatte. Bei der Rückführung ereignete sich folgendes:

Ich führte die Frau in eine tiefe Hypnose. Zuerst suchten wir ein schönes Kindheitserlebnis. Die Frau beschrieb mir das sie etwa 4 Jahre alt sei und sie würde mir ihrer Schwester draußen spielen. Es war ein herrlicher sommerlicher Tag und sie fühlte sich sichtlich wohl zu dieser Zeit.

Danach gab ich ihren Unterbewusstsein den Befehl, die Ursache ihres Übergewichts zu finden. Anfangs ging es recht zögerlich, doch nach zwei Fragen gleitete sie immer mehr in die damalige Situation hinein. Auf meine Frage, wo sie sich jetzt gerade befinde, fing sie plötzlich heftig zu weinen an. Ich fragte sie, was denn gerade passiert sei und sie erzählte mir unter Tränen, dass ihre große Schwester, zum damaligen Zeitpunkt etwa 5 Jahre alt, vom Balkon gestürzt sei. Ich fragte sie, wie alt denn sie wäre und sie meinte:"Ich bin drei Jahre alt." "Es ist meine Schuld," sagte sie immer wieder. Ich fragte sie, warum es ihre Schuld wäre und sie meinte: "Ihre Schwester hätte sie gesucht und wäre dabei vom Balkon gestürzt. Sie liegt am Boden, alles ist voller Blut. Ich stehe wie angewurzelt da und starre meine Schwester an." "Meine Mutter und mein Vater sind da. Mein Vater hebt meine Schwester auf und trägt sie ins Auto. Meine Eltern bringen meine Schwester schnell ins Krankenhaus. "Was denkst du?" fragte ich sie. "Muss jetzt meine Schwester sterben?" antwortete und fragte sie zugleich. "Wie fühlst du dich?" Sie antwortete: "Ich bin schuld." Die Schuldgefühle konnte sie ganz deutlich im Bauch spüren.

Offensichtlich stand das dreijährige Mädchen unter einen schweren Schock. Durch die Aufregung erklärte niemand dem Kind, dass es nicht ihre Schuld war, dass die Schwester runtergefallen ist. Das Kind blieb mit der Oma zurück. Auffällig war, das die Frau, zwischen den Unfall und des Zurückkommens der Schwester, keinerlei Erinnerung hatte.

Was war in der Zwischenzeit passiert? Durch weitere Fragen konnten wir nach und nach heraus finden, was in der Zwischenzeit geschehen war.

Durch dies konnte die Frau loslassen und sie kehrte sichtlich "erleichtert" zurück.

Nach dieser Rückführung konnte die Frau nach und nach abnehmen.

Selbsterschaffene Enge - Reinkarnation - Rückführung

Vor einiger Zeit kam eine junge Dame zu mir in die Praxis. Aus ihrer Erzählung ging hervor, dass sie seit einigen Jahren alles kontrollieren müsste. Wie z.B. ob die Haustüre auch verschlossen ist, das Geld nachzählen usw. Durch ihre Erzählung stellte sich auch heraus das sie viele Nahrungsmittel nicht vertragen würde.


Bei einer Regressionsanwendung mit Hypnose stellte sich heraus, das die Ursache ihres Problems schon im Mutterleib begann. Ihre Mutter befand sich zu dieser Zeit mit ihrem Mann weit weg von ihrer regulären Heimat und hatte starkes Heimweh. Dazu kam noch das sie keine Freunde hatte in dieser neuen Umgebung. Durch die Gefühle ihrer Mutter wurde sie im Mutterleib so eingeengt das sie dieses Verhalten ab den 6. Lebensjahr (Auslöser) weiter vollzog.


Aus dieser Erkenntnis heraus erkannte diese junge Dame, dass sie sich durch ihr eigenes Verhalten selber einengte. Besser gesagt durch dieses Gefühl nicht genügend Platz zu haben im Mutterleib, hervor gerufen von den Gefühlen der Mutter. Sie engte sich ein durch das Kontrollieren von bestimmten Dingen und das verwehren bestimmter Nahrungsmittel.

Resultierend daraus das sie dieses Verhalten für wahr gehalten hatte. Also das Kind im Mutterleib hielt es für wahr überlagert zu werden und eingeengt zu werden.
Schritt für Schritt und durch weitere Hypnose -  Anwendungen konnte die junge Dame zu einen normalen Leben zurück finden.

Was ist Authentic Field?

Authentic Field© Meditation

Was ist „Authentic Field?“

Die wahre Essenz dessen was ist. Die wahre Essenz ist die Leere in der Leere. Das IST und nicht IST. Das Nichts dessen was „Nicht“ ist.

Es ist nicht das was du siehst, fühlst oder denkst. Es ist die Leere, die dich erfüllt und doch alles offenlässt. Die wahre Essenz befindet sich in dir, die in der Leere alles ist und im Nichts, das Nichts ist.

Was vermittelt Authentic Field?

Die Lehre des nicht Strebens und Suchens. Alles was du anstrebst und suchst ist bereits in dir vorhanden. Du warst nie, nie da, sondern du warst immer schon. Lediglich dein Erdenkleid wechselst du von Zeit zu Zeit.

Welche Schritte sind nötig, um uns zu erinnern wer wir wirklich sind?

Es sind keine Schritte nötig. Die Menschen verfallen immer wieder in das menschliche Denken. Nur ein EGO denkt es seien Schritte nötig, um sich zu erinnern.

Die Erkenntnis

Sei still und wisse, dass du Gott bist. Die Stille jenseits des Körpers.

Wie gelange ich dort hin?

Du bist bereits dort, denn du warst nie weg.

Wie durchbreche ich die Illusion, das ich glaube das ich weg bin?

Durch Stille. Du bist im und herum deines Körpers und sonst ist da nichts. Du steuerst diesen Körper, du beatmest ihn und du beseelst ihn. Ohne deine Seele, wäre es eine leere Hülle, leblos.

Wenn ich denke es wären Schritte nötig, um mich SELBST zu erkennen, bin ich nicht mein Selbst, sondern mein EGO.

Dankbarkeit

Eines Tages begab sich das Leben auf die Wanderschaft durch die Welt. Es ging und ging, bis es zu einem Menschen kam. Der hatte so geschwollene Glieder, dass er sich kaum rühren konnte.
“Wer bist du?” fragte der Mann.
“Ich bin das Leben.”
“Wenn du das Leben bist, kannst du mich vielleicht gesund machen”, sprach der Kranke.
“Ich will dich heilen”, sagte das Leben, “aber du wirst mich und deine Krankheit bald vergessen.”
“Wie könnte ich euch vergessen!” rief der Mann aus.
“Gut, ich will in sieben Jahren wiederkommen, dann werden wir ja sehen”, meinte das Leben. Und es bestreute den Kranken mit Staub, den es vom Wege genommen hatte. Kaum war das Geschehen, war der Mann gesund.
Dann zog das Leben weiter und kam zu einem Leprakranken.
“Wer bist du?” fragte der Mann.
“Ich bin das Leben.”
“Das Leben?” sagte der Kranke. “Da könntest du mich ja gesund machen.”
“Das könnte ich”, erwiderte das Leben, “aber du wirst mich und deine Krankheit bald vergessen.”
“Ich vergesse euch bestimmt nicht”, versprach der Kranke.
“Nun, ich will in sieben Jahren wiederkommen, dann werden wir ja sehen”, sprach das Leben. Es bestreute auch diesen Mann mit Staub vom Wege, und der Kranke ward sogleich gesund.
Wieder begab sich das Leben auf die Wanderschaft. Nach vielen Tagen kam es schließlich zu einem Blinden.
“Wer bist du?” fragte der Blinde.
“Das Leben.”
“Ach, das Leben!” rief der Blinde erfreut. “Ich bitte dich, gib mir mein Augenlicht wieder!”
“Das will ich tun, aber du wirst mich und deine Blindheit bald vergessen.”
“Ich werde euch bestimmt nicht vergessen”, versprach der Blinde.
“Nun gut, ich will in sieben Jahren wiederkommen, dann werden wir ja sehen”, sagte das Leben, bestreute den Blinden mit Staub vom Wege, und der Mann konnte wiedersehen.
Als sieben Jahre vergangen waren, zog das Leben wieder in die Welt. Es verwandelte sich in einen Blinden und ging zuerst zu dem Menschen, dem es das Augenlicht wiedergegeben hatte.
“Bitte, lass mich bei dir übernachten”, bat das Leben.
“Was fällt dir ein?” schrie der Mann es an. “Scher dich weg! Das fehlte mir gerade noch, dass sich hier jeder Krüppel breit macht.”
“Siehst du”, sagte das Leben, “vor sieben Jahren warst du blind. Damals habe ich dich geheilt. Und du versprachst, deine Blindheit und mich niemals zu vergessen.”
Darauf nahm das Leben ein wenig Staub vom Wege und streute ihn auf die Spur dieses undankbaren Menschen. Von Stunde an wurde er wieder blind.
Dann ging das Leben weiter, und es gelangte zu dem Menschen, den es vor sieben Jahren von der Lepra geheilt hatte. Das Leben verwandelte sich in einen Leprakranken und bat um Obdach.
“Pack dich!” schrie der Mann es an. “Du wirst mich noch anstecken!”
“Siehst du”, sagte das Leben, “vor sieben Jahren habe ich dich von der Leprakrankheit geheilt. Damals hast du versprochen, mich und deine Krankheit niemals zu vergessen.” Darauf nahm das Leben ein wenig Staub vom Wege und streute ihn auf die Spur des Mannes. Im selben Moment wurde der Mann wieder von der Leprakrankheit befallen.
Schließlich verwandelte sich das Leben in einen Menschen, dessen Glieder so geschwollen waren, dass er sich kaum rühren konnte. So besuchte es jenen Mann, den es vor sieben Jahren zuerst geheilt hatte.
“Könnte ich bei dir übernachten?” fragte ihn das Leben.
“Gern, komm nur weiter”, lud der Mann das Leben ein. “Setz dich, du Armer, ich will dir etwas zu essen machen. Ich weiß recht gut, wie dir zumute ist. Einst hatte ich ebensolche geschwollenen Glieder. Gerade ist es sieben Jahre her, als das Leben hier vorüber kam und mich gesund machte. Damals sagte es, dass es nach sieben Jahren wiederkommen wolle. Warte hier, bis es kommt. Vielleicht wird es auch dir helfen.”
“Ich bin das Leben”, sagte das Leben nun. “Du bist der einzige von allen, der weder mich noch seine Krankheit vergessen hat. Deshalb sollst du auch immer gesund bleiben.”
Als es sich dann von dem guten Menschen verabschiedet hatte, sagte es noch: “Ständig wandelt sich das Leben. Oft wird aus Glück Unglück. Not verwandelt sich in Reichtum, und Liebe kann in Hass umschlagen. Kein Mensch sollte das jemals vergessen.”
Afrikanisches Märchen, nacherzählt von Dietrich Steinwede

 

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