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Perfektionismus und Vollkommenheit

(Dieser Text entspringt meinem eigenen Gedankengut und ist weder von irgendjemanden kopiert oder abgeänderrt)

Was ist der Unterschied zwischen Perfektionismus und Vollkommenheit?

Viele Menschen streben nach dem Perfekten in ihrem Leben. Sie wollen sich perfektionieren in ihrem Beruf, im Schreiben, im Rechnen, in ihrem Verhalten usw .. Aber der Mensch muss immer wieder feststellen, das er an seine Grenzen kommt und alles was so perfekt wa(h)r, im Grunde genommen nur eine Illusion ist.

 jordano fotolia.com 1Strebt ein Mensch immer nach Perfektionismus, stellt sich unweigerlich eine Erwartungshaltung sich selber und gegenüber anderen Menschen ein. Da es nichts perfektes gibt, kritisiert sich der Mensch selber und natürlich auch sein Umfeld und seine Mitmenschen. Alles was Perfektionismus verursacht ist: Das man mit sich selber unzufrieden ist, sich ständig verbessern möchte, immer nach Anerkennung und Akzeptanz strebt usw. Und dann schlußendlich festzustellen, dass dies eine Menge Energie und Kraft kostet. Diesen Unfrieden übertragen diese Menschen auch auf ihr Umfeld und auf ihre Familie. Wer darunter zu leiden hat, ist ja wohl offensichtlich.
(Du selbst und deine Familie)

Streben wir nach Vollkommenheit, lassen wir einfach geschehen, tun unser Bestes und den Rest lassen wir uns schenken.

Geschehen lassen - Wenden wir einen Blick in die Natur, da sehen wir immer wieder aufs Neue die Vollkommenheit der Wälder, der Tiere, der Pflanzen, der Steine und der Gräser und Sträucher.
    
Woher weiß der Baum das er im Herbst seinen Saft aus den Ästen und Zweigen nehmen soll? Die Hauptversorgung lenkt er in seinen Stamm und in seine Wurzeln. Woher weiß er das? Weil er sich ins "Geschehen lassen" einstimmt. Er kennt keinen Ego-Willen, der alles bestimmen möchte und nach seinem Willen alles beeinflussen will. Er lässt einfach geschehen, würde er es nicht tun, was offensichtlich für ihn fatal wäre und ganz schön dumm, würde er langsam aber sicher zu Grunde gehen.

Wenn wir uns die Bäume ansehen, dann gibt es da nichts perfektes. Kein Zweig oder Ast gleicht dem anderen. Er ist in seinem "Sein" vollkommen,0ffiit der Urquelle verbunden. Auch der Mensch ist von Anbeginn, seit der Geburt vollkommen. Wenn wir noch im Mutterleib sind, lassen wir unser Wachsen, unsere Entwicklung geschehen. Jede Veränderung heißen wir herzlich willkommen. Nach der Geburt und im Laufe des Lebens wollen wir aber dann nicht mehr vollkommen sein, sondern streben nach illusionären Perfektionismus. Wir machen uns was vor. Und woher kommt das? Weil wir von klein an, immer wieder bestraft, kritisiert wurden für unser Verhalten und uns das Gefühl übermittelt wurde, das wir nicht in Ordnung sind, so wie wir sind. Also dachten wir: "Wenn ich mich so und so verhalte, dann lieben mich meine Eltern. Werde ich akzeptiert." Pustekuchen! Wir wurden nur immer und immer wieder ent - täuscht. Alles tun war vergebens, wir konnten es nicht richtig machen. (Medien, Nachrichten usw. übermitteln uns auch, das wir nicht in Ordnung sind.)

Wenn wir uns bewusst machen, das wir so in Ordnung sind wie wir sind, dann können wir anfangen, wieder in unsere Vollkommenheit zurück zu kehren. Denn Vollkommenheit ist schon da.
 
Ein Mensch der nach Perfektionismus strebt, ist von der Urquelle getrennt. Er lebt im Getrenntsein und immer noch hat er das Bestreben den "Anderen" zu gefallen. Weil er denkt er ist nicht so in Ordnung wie er ist.
 
Wie z.B. in der Partnerschaft: Anfangs sind wir verliebt (leben in der Vollkommenheit), im Moment des Verliebtseins erblicken wir unsere eigene Vollkommenheit und die des anderen. Später wenn wir aus dem Verliebt-Sein herausfallen, sehen wir die Fehler des anderen und eine Erwartungshaltung stellt sich ein. Es stellt sich der illusionäre Perfektionismus ein und die Vollkommenheit hängen wir an den Nagel. Das Streben nach Perfektionismus stellt sich mal wieder in den Vordergrund. Die Kritik übernimmt die Führung, die Makellosigkeit des Gegenübers löst sich auf und die zunehmende Unzufriedenheit schleicht sich in unsere Gedanken und Gefühle.
 
Ein ewiger Kreislauf der immer wieder aufs Neue beginnt! Erkennen wir, das wir diejenigen sind die mit sich unzufrieden sind, das wir uns so wie wir sind nicht in Ordnung finden bzw. nicht akzeptieren, dann können wir beginnen den anderen so zu lassen wie er ist. Mein Gegenüber ist ja nur der Spiegel von mir.
 
Wir können nur zur Vollkommenheit zurückfinden, wenn wir geistig bereit dazu sind uns als gesamtes Vollkommenes zu erkennen.
 
Wir sind von Anbeginn vollkommen. Es gibt nichts an unseren göttlichen Funken zu ändern. Wir sind geistige Wesen.
 
Nur das Denken und Fühlen uns gegenüber kann uns das Gefühl vermitteln im Mangel zu leben und nicht vollkommen zu sein.
 
Dies sollte nur ein kleiner Einblick sein in den Perfektionismus und der Vollkommenheit. Du kannst dir ja noch selber Gedanken dazu machen und damit anfangen dich selber zu erforschen und zu ändern. Ich bin, Ich war, Ich werde für immer sein.

Tags: Perfektionismus, Vollkommenheit